DPI – Punkte pro Zoll – gibt an, wie fein der Export gerendert wird. Einzustellen unter DPI in der Exportvorschau.
| Option | DPI | Tarif |
|---|---|---|
| Standard | 160 | Alle Tarife |
| Hoch | 300 | Pro, Pro+ |
| Max | 600 | Pro, Pro+ |
Was Sie wählen sollten
Standard (160) genügt für ein Poster, das aus ein paar Metern Entfernung betrachtet wird. Das ist der historische Vorgabewert, und er erzeugt handhabbare Dateigrößen.
Hoch (300) ist der übliche Wert der Druckbranche für alles, was in der Hand gehalten oder aus der Nähe gelesen wird. Nehmen Sie ihn für Schnittmuster, Baupläne, Dokumente und alles mit feiner Schrift.
Max (600) ist für Strichzeichnungen, technische Zeichnungen und schriftlastige Arbeiten gedacht, bei denen jede Kante zählt. Bei fotografischen Inhalten ist der Unterschied zu 300 meist unsichtbar und die Datei deutlich größer.
Details, die nicht da sind, kann sie nicht hinzufügen
Das ist der Teil, der viele enttäuscht. DPI steuert, wie fein Docuslice das Poster rendert, das es hat. Wenn Ihr Ausgangsbild 800 Pixel breit ist und Sie es einen Meter breit drucken, erzeugt ein Export mit 600 DPI nur eine sehr große Datei desselben unscharfen Bildes.
Bringen Sie zuerst die Quelle in Ordnung:
- Nehmen Sie die originale, größte Fassung der Datei.
- Nehmen Sie ein SVG oder ein PDF, wenn das Motiv vektorbasiert ist – diese sind auflösungsunabhängig und kosten bei jeder DPI-Einstellung nichts extra.
- Ist beides nicht möglich, versuchen Sie es mit der KI-Verbesserung.
Ausführliche Erklärung: unscharfe oder verpixelte Drucke.
Was höhere DPI kosten
- Die Dateigröße wächst ungefähr mit dem Quadrat der DPI. Der Sprung von 160 auf 600 ist nicht viermal so groß, sondern eher vierzehnmal.
- Exportdauer und Speicherbedarf steigen mit. Auf Telefonen kann ein großes Poster mit Max langsam werden oder ganz scheitern – siehe Export fehlgeschlagen oder blockiert.
- Ihr Drucker hat seine eigene Obergrenze. 600 DPI an einen Drucker zu schicken, der mit 300 arbeitet, bringt nichts.
Wenn Ihr exportiertes PDF unhandlich groß ist, sind die DPI das Erste, was Sie sich ansehen sollten: das exportierte PDF ist riesig.
Der Vektorexport umgeht einen Teil davon
Bei einem Vektor-PDF-Export werden Text, SVG-Grafiken und importierte PDF-Seiten überhaupt nicht in Punkte gerendert – sie bleiben Vektoranweisungen und werden in der Auflösung gedruckt, die der Drucker beherrscht. Die DPI regeln weiterhin, wie eingebettete Fotos behandelt werden, aber ein schrift- oder vektorlastiges Poster wird gestochen scharf, ohne dass eine große Rasterdatei entsteht.