Hilfslinien, Lineale und Einrasten

Medien nach Augenmaß zu platzieren ist ungenau, und auf einem Poster aus vielen Blättern ist eine kleine Fehlausrichtung über die ganze Wand hinweg sichtbar. Die Arbeitsfläche bietet dafür drei Hilfen.

Einrasten

Beim Ziehen rasten Medien an sinnvollen Positionen ein — an der Mitte der Arbeitsfläche, an ihren Kanten sowie an den Kanten und Mittelpunkten anderer Medien. Eine Hilfslinie zeigt dabei an, woran ausgerichtet wurde, und verschwindet, sobald Sie loslassen.

Nichts wird dabei fixiert. Ziehen Sie weiter, verlässt das Medium den Einrastpunkt; das Einrasten ist ein Vorschlag, dem das Ziehen folgt, und keine Beschränkung.

Das Kachelraster

Die Arbeitsfläche zeichnet die Grenzen der Blätter ein, in die Ihr Poster zerschnitten wird. Das ist keine Verzierung — dort setzt die Schere an, und beim Platzieren von Inhalten ist es das Nützlichste auf der ganzen Arbeitsfläche. Es ist standardmäßig eingeschaltet und lässt sich in der Kopfzeile des Posters ausschalten; damit rasten Medien auch nicht mehr an den Nahtstellen ein.

Nutzen Sie es, um ein Gesicht, ein Logo oder ein wichtiges Wort von einer Nahtstelle fernzuhalten. Ein Motiv um zwei Zentimeter zu verschieben kostet vor dem Druck nichts und ist danach unmöglich.

Lineale und eigene Hilfslinien

Schalten Sie die Lineale ein, erscheinen sie am oberen und am linken Rand der Arbeitsfläche. Ziehen Sie von einem Lineal auf die Arbeitsfläche, um dort eine Hilfslinie an einer festen Position abzulegen; Medien rasten daran ein wie an jedem anderen Ausrichtungsziel.

Eigene Hilfslinien sind für die Vorgaben gedacht, die die App nicht selbst erschließen kann: der sichtbare Bereich innerhalb eines Rahmens, ein einheitlicher Rand über eine Posterserie hinweg, die Falzlinie auf einem Banner.

In der Browser- und der Desktop-App schaltet G Lineale und Hilfslinien gemeinsam um. Siehe Tastaturkürzel.

Nichts davon wird gedruckt

Einrastlinien, das Kachelraster, die Lineale und Ihre eigenen Hilfslinien sind Hilfsmittel des Editors. Sie werden auf der Arbeitsfläche gezeichnet und nie im Export.

Gedruckt werden dagegen, wenn Sie sie einschalten, die Schneidelinien, Scherensymbole und Seitenzahlen — das sind Exportoptionen und keine Hilfen der Arbeitsfläche. Siehe Schneidelinien und Scherensymbole.

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